Ideal oder real:
Gibt es für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland eine faire Finanzberatung?
SOS: Wo finde ich eine faire Beratung?
Viele Anlegerinnen und Anleger, die im Netzwerk von GELD mit Sinn e.V. aktiv sind, haben negative Erfahrungen mit der Bank- oder Finanzberatung gemacht. Sie fühlten sich von ihren Beraterinnen und Beratern nicht ernst genommen, erhielten unpassende Produktempfehlungen, fühlten sich von zu häufigen Anrufen bedrängt... Die Liste der Probleme ist so groß, dass wir es uns seit der Gründung zum Ziel gesetzt haben, für eine faire, nachhaltigere Finanzberatung einzustehen. Aber was heißt das genau und wie kommt man zu so einer Beratung?
DNB Asset Management S.A:
Nachhaltige Fonds aus Norwegen
Norwegen ist ein Land, das aufgrund seiner hohen Sozialstandards, seiner Rolle als Exporteur von Öko-Strom und einer vom Euro unabhängigen Währung bei vielen nachhaltig orientierten Anlegerinnen und Anlegern Sympathien weckt. Die DNB Asset Management ist mit einem verwalteten Vermögen von ca. 60 Milliarden Euro eine führende Vermögensverwaltung Norwegens. Sämtliche Fonds des Anbieters werden nach einem strengen Nachhaltigkeitsansatz aufgelegt und gemanagt. Ein Gespräch mit Mike Judith, Vice President bei DNB Asset Management, über Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien.
Veranstaltung vom 12. Oktober 2011
Investieren in die Stadt der Zukunft
Schöne, lebenswerte Städte: In und um München, ja überall in Deutschland wurde dieses Jahr intensiv darüber diskutiert, wie wir uns die „grüne Wende“ in unseren Metropolen vorstellen. Als der Münchner Klimaherbst das UN-Dekadethema „Stadt“ als Motto aufgriff, waren die Gründerinnen der Initiative GELD mit Sinn e.V. sich schnell einig, dass sie den Münchnerinnen und Münchnern die Gretchen-Frage stellen wollten: Wie finanzieren wir die Stadt unserer Träume? Gemeinsam mit der Umwelt-Akademie e.V. veranstaltete die Initiative am 12.10.2011 in der Seidl-Villa einen Vortragsabend, auf dem über Bürger-Investments als Treiber einer nachhaltigen Stadtentwicklung diskutiert wurde.
16. Oktober 2011
„Geld und gefühlte Sicherheit“
von Dipl.-Betriebswirtin, Geldcoach und Autorin Nicole Rupp
Nicole Rupp
www.geldbeziehung.de
Unser Umgang mit Geld ist stets Ausdruck unseres Werteverständnisses und unserer Wertschätzung für das, wofür wir es ausgeben oder investieren. Wir geben Geld und bekommen dafür einen Gegenwert, z.B. einen Tisch, ein Auto oder auch eine Aktie. Doch „Geld“ ist weit mehr als nur ein Tauschmittel oder eine Geldanlage und bei den meisten Menschen hochgradig emotional besetzt. Was sich auch im Umgang mit Geld zeigt.
12. September 2011
Geld macht Spaß!
Oder: Alles begann mit einer Ente …
Keine Berührungsängste mit dem Thema Geld:
Disney's berühmtester Geizkragen
Geld und Spaß – wie soll das zusammengehen? Für viele Menschen sind das zwei unvereinbare Gegensätze! Geld ausgeben, das ja! Aber sich mit den eigenen Finanzangelegenheiten beschäftigen, nein Danke! Sparen: allein dieses Wort hat schon so einen negativen Beigeschmack, klingt nach Entbehrung, Mühsal..
So denken allerdings nicht alle Menschen. Mir hat Geld schon als Kind „Spaß gemacht.“ Und diese Freude am Thema Finanzen hat später auch meine Studienwahl und meinen beruflichen Werdegang geprägt. Wie es dazu kam? Alles begann mit einer Ente …
5. September 2011
„Wer nichts weiß, muss alles glauben..“
Impression aus dem Hamburger Grindelviertel.
Im schönen Hamburger Grindelviertel lernten wir kürzlich Susanne Kazemieh kennen, Geschäftsführerin der FrauenFinanzGruppe und freie Finanzberaterin. Für den Besuch eines Cafés blieb leider keine Zeit, dafür erhielten wir interessante Einblicke in das von ihr 1989 gegründete Beratungsbüro. Und ja, es arbeiten dort zu 100 Prozent Finanzfachfrauen – in der Finanzbranche ein ungewöhnlicher Anblick.
17. August 2011
Stifter als nachhaltige Anleger:
So erzielen Stiftungen noch mehr gesellschaftliche Wirkung
Henriette Berg
von der Stiftung Stifter für Stifter
Fotografin: Sandra Mulzer
Wenn eine gemeinnützige Stiftung Geld gibt, dann verwendet sie dafür in der Regel die Zinsen aus der Anlage des Stiftungskapitals. Immer mehr Stiftungen erkennen jedoch, dass sie auch ihr Stiftungskapital nach sozialen oder ökologischen Werten ausrichten können. GELD mit Sinn sprach mit Henriette Berg, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Stifter für Stifter, die seit 2003 Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland bei der Gründung von Stiftungen berät und begleitet.
Die Stiftung Stifter für Stifter richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die eine Stiftung gründen möchten. Dieses Jahr haben Sie Ihr Angebot zum ersten Mal auf der Messe Grünes Geld vorgestellt. Mit welchem Ziel?
Berlin, 4. August 2011
Altersvorsorge: Mehr als finanzielle Absicherung
Anleger wollen auch in Bildung und Gesundheit investieren
Altersvorsorge
ganz neu durchdenken
Kerstin Rühl, 45, zahlt seit einem Jahr in eine „Bildungsversicherung“ ein. Diese Vorsorgemaßnahme ermöglicht es ihr, mit 55 ein Jahr Auszeit von ihrem Beruf zu nehmen und sich ganz ihrem Hobby zu widmen, dem Schreiben von historischen Romanen. Ihr Nachbar, der Grundschullehrer Thomas Widmer, wird seine Bildungsversicherung dazu nutzen, um nach seiner Pensionierung sein eigenes Unternehmen zu gründen. Zukunftsmusik?
1. Juli 2011
Finanzberatung für Frauen
Auf eine Bionade mit Helma Sick
Viele Medien verhalten sich zur Zeit so, als ob Fussball spielende Frauen etwas Außergewöhnliches wären -- dabei haben Frauen dieses Feld schon lange für sich entdeckt. Das gilt auch für die Finanzberatung. Helma Sick gründete vor 23 Jahren eine der ersten unabhängigen Finanzberatungen speziell für Frauen. Mit GELD mit Sinn sprach die Finanzexpertin über die Macht der Anleger, die Transparenz in der Beratung sowie die Notwendigkeit von Finanzbildung.
22. Juni 2011
Viel Geld, viel Macht
Finanzmärkte, Banken und die Gestalt des Geldes
Der Journalist Harald Schumann klärte vorbildlich über die Hintergründe der Finanzkrise auf, jetzt engagiert er sich für die NGO »Finance Watch«. Georg Schuermann will mit der ökologischen Triodos Bank nachhaltige Firmen fördern, statt mit Geld zu handeln. Ludwig Schuster engagiert sich für Regionalwährungen. Als Vertreter dreier unterschiedlicher Strategie-Ebenen kamen sie zum Gespräch der Zeitschrift Oya mit Johannes Heimrath zusammen. Eine Zusammenfassung der äußerst spannenden Debatte finden Sie unter ›› www.oya-online.de
Wir danken Oya für die Möglichkeit, sie hier unseren Leserinnen und Lesern zu präsentieren.
von Georg Schuermann, Harald Schumann, Johannes Heimrath, Ludwig Schuster
Erschienen in der Zeitschrift Oya, Ausgabe 08/2011
9. Juni 2011
Was sind eigentlich Unternehmensbeteiligungen?
Eine Unternehmensbeteiligung ist, ganz einfach und trocken ausgedrückt, der Besitz von Anteilen an einem Unternehmen. Die bekannteste Form ist sicher die Aktie. Weniger bekannt, und aufgrund einiger „schwarzer Schafe“ auch leicht verrufen ist die Unternehmensbeteiligung in Form von geschlossenen Fonds. Wissen schafft Macht, wenn man dagegen etwas nicht kennt, hat man oft Angst davor oder erwartet etwas ganz anderes. So geht es vielen Anlegern auch mit geschlossenen Fonds / Beteiligungen. Deshalb wollen wir einmal kurz und knapp diese Anlageform vorstellen:
Einfluss nehmen – mit nachhaltigen Geldanlagen
(Begleittext zu unserer Debatte am 18. Mai 2011)
In meiner Nachbarschaft entsteht ein neuer Kindergarten – so lebendig und modern, dass mein Patenkind bei seinem Anblick leuchtende Augen bekäme. Wenn ich an so einem Projekt vorbeigehe, denke ich jedes Mal zufrieden: Hier haben Anlegerinnen und Anleger ihren Einfluss spielen lassen. Warum Einfluss, fragen Sie? Weil wir als Anleger, die glücklichen Besitzer von Sparvermögen, mit unserer Geldanlage den Kurs von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft machtvoll beeinflussen können. Wie das geht?
Der Stoff, aus dem mein Fonds ist
Einblicke in die Arbeit einer Nachhaltigkeits-Ratingagentur
Einblicke in die Nachhaltigkeit von
Kapitalanlagen
Der nachhaltige Finanzmarkt ist transparenter als viele Außenstehende glauben. Denn besonders die großen, börsennotierten Unternehmen werden im nachhaltigen Finanzmarkt strengen Kontrollen unterzogen. Spezialisierte Rating-Agenturen prüfen, wie stark sich die in Fonds aufgeführten Unternehmen an ihr Nachhaltigkeitsversprechen halten. Anders als klassische Rating-Agenturen tun sie dies unabhängig und auf eigene Initiative.
Geld anlegen – und zwar anständig
Zu Gast bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Dr. Claus Meier
Immer mehr Anlegerinnen und Anleger berücksichtigen in ihrer Geldanlage neben Risiko, Liquidität und Ertrag auch nachhaltige Kriterien. Bereits 2002 begann die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) ihr Vermögen nachhaltig anzulegen. Mittlerweile sind bereits 86 Prozent nachhaltig investiert und das mit großem Erfolg.
Im Rahmen einer Veranstaltung des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland e.V., zu welcher ich eingeladen war, referierte Oberkirchenrat Dr. Claus Meier, Leiter der Abteilung Finanzen und zugleich Mitglied der Kirchenleitung, über „Nachhaltig handeln – in finanzieller Perspektive“. Dabei erläuterte er sowohl seine Definition von Nachhaltigkeit als auch die sich daraus ergebenden Handlungsstrategien. Ich empfand diesen Vortrag als derart bereichernd und motivierend, dass ich mich entschieden habe, Ihnen einige wesentliche Inhalte wiederzugeben.
Lesetipp des Monats:
Das Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments

Handelsblatt Newsletter- Susanne Bergius und Stefan Schneider
Auf den Veranstaltungen von GELD mit Sinn! treffen wir immer wieder auf erfahrene Anlegerinnen und Anleger, die dem nachhaltig orientierten Finanzmarkt „auf den Grund“ gehen wollen. Sie möchten nicht nur die Produkte, sondern auch die Branche, ihre Arbeitsweise und ihre Herausforderungen besser verstehen. Falls Sie auch zu dieser Gruppe zählen, haben wir einen Geheimtipp für Sie: Das „Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments“, das jeden Monat in elektronischer Form veröffentlicht wird. Der Newsletter wurde 2009 von der Finanz- und Wirtschaftsjournalistin Susanne Bergius ins Leben gerufen und bietet hochwertige Berichte und Analysen über Geldanlagen „mit doppelter Rendite“. Jeder Beitrag von ihr und ihrem Kollegen Stefan Schneider ist das Ergebnis intensiver Recherchen und gibt Leserinnen und Lesern Einblicke hinter die Kulissen einer Branche, in der „Gewinn“ und „Sinn“ nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen. Überdies erläutert die Autorin, wie konventionelle Finanzmarktakteure schrittweise öko-soziale Kriterien in ihre Analysen und Vermögensverwaltungen integrieren. Der Newsletter ist kostenfrei und kann abonniert werden unter www.handelsblatt-nachhaltigkeit.de.
Ein Interview mit der unabhängigen Journalistin finden Sie ›› hier
AnlegerInnen mit weniger Erfahrung bietet sich die Möglichkeit, anderweitig über hochwertige Beiträge von Susanne Bergius in das Thema einzusteigen: Die Autorin schreibt auch für das Kundenmagazin „eve“, das in Naturkostläden in ganz Deutschland erhältlich ist. Dort erscheint seit September 2010 eine Beitragsserie über nachhaltige Geldanlagen, die ebenso verständlich wie lebendig geschrieben ist. Den ersten Beitrag finden Sie ›› hier (PDF - 702 kb).
Viel Spaß beim Lesen wünschen
Birte Pampel und Heidi Geisler
GELD mit Sinn!
Ulrike Wiedemann - Lehrjahre einer Anlegerin
Lehrjahre einer Anlegerin
GELD mit Sinn! war noch im Ideenstadium, als ich auf einer Branchenveranstaltung zum Thema Nachhaltige Geldanlage der Anlegerin Ulrike Wiedemann begegnete. Sie ist eine vermögende Frau, die, wie sie selber sagt, auf ihr Geld nicht angewiesen ist, die aber umso mehr Wert darauf legt, es „sinnvoll“ anzulegen. Gelegentlich engagiert sie sich sogar als Business Angel für junge Öko-Unternehmen. Ein Jahr nach unserem ersten Treffen berichtet die Anlegerin über die mehrjährige Odyssee, die sie auf der Suche nach einer nachhaltigen Finanzberatung zurücklegte.
PDF - Erfahrungsbericht mit Ulrike Wiedemann (140 kb)
Finanzberatung geht auch nachhaltig: Die MehrWert GmbH
Im Gespräch mit Gottfried Baer, MehrWert GmbH für Finanzberatung

Das CEO2 Spiel, Grüne Versicherungen
Der Markt für nachhaltige Geldanlagen wächst und gedeiht. Doch gleichzeitig gibt es in Deutschland nur wenige Berater, die sich in der grünen Geldanlage umfassend auskennen. Nun hat sich in Süddeutschland ein unabhängiges Beratungsunternehmen gegründet, das Anlegern nicht nur auf der Produktseite, sondern auch in der Beratung Nachhaltigkeit verspricht. GELD mit Sinn sprach mit Gottfried Baer, dem Gründer der MehrWert GmbH für Finanzberatung.
Sie sind in Bamberg aufgewachsen und haben ursprünglich ein Studium der Agrar-Ingenieurswissenschaften absolviert. Wie sind Sie von der Landwirtschaft auf die Finanzberatung gekommen?
Das CEO2 Spiel, Grüne Versicherungen
Die Allianz Lebensversicherung überraschte uns diesen Monat mit einem Frühlingsgeschenk: „Fondsgebundene Altersvorsorge wird grün“, so eine Pressemeldung des Versicherungskonzerns. Tatsächlich können Kunden seit Februar 2011 ihre fondsgebundenen Altersversorgungsverträge mit nachhaltigen Investments verbinden. Wir nahmen dieses Ereignis zum Anlass, um auf ein ungewöhnliches Spiel hinzuweisen, das die Allianz gemeinsam mit dem WWF entwickelt hat.
Die Finanzrebellin vom Berg
Ursula Sladek
Als sich deutsche Bürger vor 25 Jahren nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl gegen den Einsatz von Atomkraft wehrten, wählte Ursula Sladek aus Schönau den pragmatischen Weg: Gemeinsam mit einigen Mitstreitern sammelte sie privates Kapital ein und kaufte gegen den Widerstand eines großen Energieversorgers ein lokales Stromnetz. Die „Schönauer Stromrebellen“ gründeten kurz darauf die Elektrizitätswerke Schönau, einen unabhängigen Stromversorger, der den Schwarzwaldort und bundesweit mehr als 250.000 Menschen seit rund 12 Jahren mit 100 Prozent atomkraftfreiem, ökologischem Strom beliefert.
PDF - Erfahrungsbericht mit Ursula Sladek (123 kb)
Börsenspiel: „Kurzfristiges Gewinnstreben ist out“

Die Gewinner des Planspiels Börse
vom Münchner Ludwigsgymnasium.
Diese Woche ehrte die Stadtsparkasse München die Gewinner des „Planspiels Börse“ von 2010. Der Wettbewerb wird jährlich von Schulen in ganz Deutschland in Kooperation mit den regionalen Sparkassen durchgeführt und hat seit seinem Bestehen Tausende von Schülerinnen und Schülern dazu bewegt, in die Welt der Aktionärinnen und Aktionäre einzutauchen. Seit 2007 können sie beim Börsenspiel auch in nachhaltige Aktien investieren. GELD mit Sinn! sprach mit dem Team "Börsenzocker" des Ludwigsgymnasiums in München.
PDF - Gewinner Planspiel Börse (103 kb)
Beatrix Boutonnet: Immobilienfonds im Fokus
Beatrix Boutonnet
Die Finanzexpertin Beatrix Boutonnet schreibt seit mehr als elf Jahren über Geldanlagen, vorwiegend für die Fachpresse, aber auch für überregionale Medien wie Capital, Performance, Financial Times, Focus Money und viele Tageszeitungen. Darüber hinaus ist die Finanzjournalistin als Moderatorin und Referentin auf zahlreichen Branchenveranstaltungen zu treffen. Die Journalistin sprach mit GELD mit Sinn über Nachhaltigkeit, Immobilienfonds und modernen Finanzjournalismus.
PDF - Interview mit Beatrix Boutonnet (112 kb)
Der Mitbewohner in meinem Portemonnaie
Besinnliches zum Neuen Jahr von Birte Pampel,
Mitgründerin von GELD mit Sinn!

Engel fühlen sich auch in ganz normalen Geldbeuteln wohl.
Kitsch hat in meinem Leben keinen Platz. Sie werden an meinen Wänden keine röhrenden Hirsche finden und an meinem Handy keinen Hello Kitty-Anhänger entdecken. Aber ich muss Ihnen etwas gestehen, das nicht so ganz in dieses nüchterne Bild passt: Ich habe einen Schutzengel im Geldbeutel. Dieser Vertreter der Spezies Himmelsgeschöpfe ist ungefähr zwei Zentimeter groß, hat Flügel, die fast bis zum Boden reichen und sein Profil ist auf einer silbernen Münze eingeprägt. Ich trage diese Münze seit vielen Jahren in meinen Geldbeutel. Zwei weitere Exemplare befinden sich im Besitz von zwei Freundinnen. Unsere Geschichte ist eng verwoben mit den Ereignissen, die zu dieser Initiative geführt haben.
GELD mit Sinn - Was wir tun (Video)

Heidi Geisler & Birte Pampel, GELD mit Sinn! e.V.
Es kommt häufig vor, dass Freunde oder Bekannte uns fragen, was GELD mit Sinn eigentlich macht. Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn die wenigsten wissen genau, was wir mit "Finanzbildung" oder "Nachhaltigkeit" meinen (was kein Wunder ist, denn beides war lange Zeit bei der Geldanlage kein Thema). Deshalb sind wir sehr froh, dass es jetzt ein Video gibt, das unser Anliegen kurz und lebendig wiedergibt. Dieses Filmchen zu drehen, zu schneiden und zu produzieren war ein gehöriges Stück Arbeit, davon kann unser Produzent Helge Jahns von Jahnsmedia ein Lied singen. Umso mehr schätzen wir es, dass er von Anfang an ein tiefes Verständnis für das Thema Finanzen & Nachhaltigkeit mitbrachte und dass er jede Minute dieses Projekts mit Herzblut bei der Sache war.
›› VIDEO ANSEHENDas Foto hat GELD mit Sinn-Mitglied Mathias Winkler von uns gemacht, kurz vor unserer ersten Veranstaltung ("Der grüne Finanzmarkt: Wer prüft das Nachhaltigkeitsversprechen?" vom 13. Oktober 2010). Heidi Geisler und ich waren beide ziemlich aufgeregt, das sieht man, aber wir hätten uns diese Veranstaltung um keinen Preis entgehen lassen wollen. Denn es sind Zusammenkünfte dieser Art, auf denen das möglich wird, was wir uns für alle Anlegerinnen und Anleger dieser Republik wünschen: mehr Neugier und Durchblick in Finanzdingen, mehr Einfluss im Finanzmarkt, mehr Nachhaltigkeit und vor allem mehr Freude an der Geldanlage. Und wenn ich weiß, dass mein Geld etwas Sinnvolles tut, dann stellt sich diese Freude eigentlich automatisch ein.
Unsere nächste Veranstaltung findet am Dienstag, den 30. November in Frankfurt statt -- sehen wir uns dort?
Herzliche Grüße,
Birte Pampel und Heidi Geisler
GELD mit Sinn e.V.
"Meine Bedürfnisse standen nicht im Mittelpunkt" - Ein Erfahrungsbericht
Im Online-Magazin von GELD mit Sinn! wurde jetzt der erste Erfahrungsbericht einer nachhaltig orientierten Anlegerin veröffentlicht. Der Beitrag zeichnet die Entwicklung einer Anlegerin nach, die jahrelang nach einer kundenorientierten Finanzberatung und einer "sinnvollen" Geldanlage suchte. Wir lernten Susanne Leitheim auf der Messe Grünes Geld in Freiburg kennen, auf die wir in einem Zeitungsinterview hingewiesen hatten. Ihre Erfahrungen zeigen symptomatisch, wie schwierig es sein kann, einen selbstbestimmte, nachhaltigen Umgang mit Geld zu pflegen -- in einem Finanzsystem, in dem Bank- und Finanzberater lange Zeit die gleiche Autorität genossen wie der Arzt oder der Finanzbeamte. Wir danken Susanne Leitheim für ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen mit anderen Anlegerinnen und Anlegern zu teilen.
PDF - Erfahrungsbericht mit Susanne Leitheim (110 kb)
Wenn Sie ebenfalls Ihre Erfahrungen als Anleger/in schildern möchten, freuen wir uns über Ihre Zuschrift ›› redaktion@geldmitsinn.de. p>
Wir sind besonders an Erfahrungen von Anlegerinnen und Anlegern interessiert, die sich für nachhaltige Geldanlagen interessieren oder die eine Vorstellung davon haben, wie wie ein nachhaltiges Finanzsystem (d.h. mehr Nachhaltigkeit in den Finanzprodukten, in der Berater-Anleger-Beziehung, in den Geschäftspraktiken der Finanzdienstleister und in der Gesetzgebung) aussehen könnte.
GELD mit Sinn! in eigener Sache
Neue Initiative zeigt Chancen nachhaltiger Geldanlagen
Wissen, wofür das eigene Geld arbeitet – diese Frage bewegt immer mehr Anlegerinnen und Anleger. Seit dem Jahr 2000 ist das nachhaltig investierte Kapital in Deutschland von fünf Milliarden auf 30 Milliarden Euro gestiegen. Besonders seit der Finanzkrise hat sich das Interesse an Öko-Banken, und an nachhaltigen Investitionen deutlich gesteigert. Denn diese vermitteln Anlegern ein Gefühl von Kontrolle und Transparenz, das sie im konventionellen Anlagemarkt nur schwerlich finden.
Die nötige Orientierung im Markt für nachhaltige Geldanlagen will die Initiative „GELD mit Sinn!“ bieten, eine neue Bildungsinitiative für Anlegerinnen und Anleger, die dieser Tage in München an den Start geht. Hinter der Initiative stehen die Kommunikationsberaterin Birte Pampel und Heidi Geisler, Referentin für nachhaltige Finanzbildung. Mit Internetangeboten und Veranstaltungen wollen die Frauen mehr Transparenz im Finanzmarkt, mehr nachhaltige Finanzkompetenz bei allen Akteuren und Akteurinnen der Branche, und vor allem Interesse an der nachhaltigen Geldanlage fördern.
„Anleger können heute aktiv bestimmen, dass ihr Geld nicht nur sicher, sondern auch mit sozialer und ökologischer Rendite angelegt wird. Darüber hinaus können sie Bereiche wie Rüstung, Zwangsarbeit, Gentechnik oder Atomenergie aus ihrem Investment ausschließen“, so Heidi Geisler. Mit der Initiative „GELD mit Sinn!“ wollen die beiden Gründerinnen von der Finanzkrise verunsicherten Anlegerinnen und Anlegern neue Perspektiven für ihre Geldanlage bieten. Gleichzeitig wollen sie konventionelle Banken dazu anregen, mehr nachhaltige Finanzprodukte in ihr Produktangebot aufzunehmen und ihre Mitarbeiter in der nachhaltigen Geldanlage zu schulen.
Das Zielpublikum von„GELD mit Sinn!“ sind Anleger alter Altersgruppen, vor allem aber Frauen, für die es in der männerdominierten Finanzwelt wenig attraktive Informations- und Bildungsangebote gebe. Viele Frauen, auch die gebildeten, fühlten sich deshalb in Finanzdingen nicht kompetent. „Diese Unsicherheit wollen wir den Sparerinnen nehmen, indem wir ihnen einen verständlichen und anregenden Einstieg ins Thema bieten“, so Birte Pampel. Geplant sind Veranstaltungen, die Finanzbildung mit Entspanntem und Kurzweiligem verbinden.
Besonders wichtig ist den beiden Gründerinnen der Dialog mit erfahrenen Anlegerinnen und Anlegern und institutionellen Investoren. In Deutschland legten Anleger ihr Erspartes noch zu einem Großteil im konventionellen Finanzmarkt an – anders als in Großbritannien, wo bereits 11 Prozent des Anlagekapitals in nachhaltige Investments fließe. Denn deutsche Anleger verbinden mit ökologisch und sozial verträglichen Investitionsmöglichkeiten häufig eine geringere Rendite. Diesem Vorurteil treten die Gründerinnen von „GELD mit Sinn!“ energisch entgegen. Mit Faktensammlungen, Studien, Erfahrungsberichten, Experteninterviews und Vorträgen wollen die beiden über die Leistungsfähigkeit und das Potential nachhaltiger Geldanlagen aufklären.
Näheres unter Presse
10.06.2010
GELD mit Sinn! Birte Pampel & Heidi Geisler


